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Aktuelles

Die AMPO-Monatsgeschichten

Aufklärungsgespräche in Ouagadougou

Das Sensibilisierungsteam war auch im letzten Monat wieder aktiv. Frauen, die regelmäßig zu P.P. Filles kommen, haben bei unseren Kolleg*innen wieder viele Themen besprochen. Aber auch in den Vororten von Ouagadougou war das Team und sprach mit den Frauen dort. Ein Thema wurde besonders lebhaft diskutiert: Ehekonflikte. Die Gemüter waren sehr erhitzt und die Frauen konnten sich untereinander austauschen, was allen sehr gut tat. Natürlich haben unsere Kolleg*innen mit den Frauen Lösungen gesucht, damit die Konflikte geklärt werden können.

Besonders die Frauen, die in den Vororten leben, haben nur kleine Häuser. Deswegen finden die Gespräche oft im Freien unter einem Baum statt oder in den Familienhöfen der jeweiligen Gruppenleiterin.
Wie schon mehrfach gesagt, wird bei AMPO immer für alles eine Lösung gefunden!

Abschlussprüfungen der AMPO Jungen

Jedes Jahr finden in Burkina Faso im Juni und Juli die Abschlussprüfungen statt. Doch dieses Jahr verliefen die Vorbereitungen anders als geplant. Die Regierung kündigte eine neue Bildungsreform an, wodurch die Organisation der Abiturprüfungen in der Verantwortung des Bildungsministeriums liegen wird. Meldungen über die Abschaffung der Nachprüfungen und die Einführung von zusätzlichen Prüfungen, um für die Universität zugelassen zu werden, brachten die Schülerinnen und Schüler in Burkina Faso auf. Proteste, bei denen Schulgebäude beschädigt und in Lehrbüros eingebrochen wurden, nahmen immer weiter zu.

Trotz dessen fanden die Abschlussprüfungen der Jungen pünktlich statt! Wir sind stolz darauf, dass von 12 Jungen 8 die Abschlussprüfungen bestanden haben. Die Jungen, die leider durchgefallen sind, sollen es unbedingt nächstes Jahr noch einmal versuchen. AMPO und alle Lehrer unterstützen sie dabei.

Das ist Fatimatas Geschichte

Hoffnung machte sich in Fatimata breit, als sie eines Tages Ibrahim kennenlernte. Mit ihren 23 Jahren wurde sie von ihrer Familie verstoßen und lebte seither allein. Vielen Frauen ergeht es so in Burkina Faso und sie alle vereint eine Sache: Sie alle sind HIV positiv. Trotz ihrer Angst, dass Ibrahim sie aufgrund ihrer Krankheit ablehnen würde, erzählte sie ihm davon. Er war HIV-negativ, sie war HIV-positiv. Doch diese Tatsache konnte sie nicht davon abhalten, eine Familie zu werden. Das Paar erwartete schnell das erste Kind, doch auch hier war Fatimatas Angst groß. Weder sie noch Ibrahim hatten eine einkommensschaffende Tätigkeit. Woher bekommen sie Nahrung, Kleidung und eine Unterkunft?

Nach der Geburt wurde Fatimata erst einmal weiter im Krankenhaus betreut. Dem Krankenhauspersonal fiel aber direkt auf, dass Fatimata und ihr Neugeborenes Hilfe brauchen und verwiesen sie an AMPO. Die Mitarbeitenden der AMPO Krankenstation nahmen sie direkt auf und statteten sie mit Milch, Medikamente und Nahrungsmittel aus. Doch danach kämpfte Fatimata täglich für den Lebensunterhalt ihrer Familie.

Trotz dieser schweren Lage ging es der Familie gut - bis Fatimata ein zweites Mal schwanger wird. All die Bemühungen um eine gute Verhütung haben nichts genützt, was Ibrahim frustrierte. Dazu kam noch die HIV Erkrankung, weshalb die Familie am Rande der Gesellschaft stand. Ibrahim schlug, beleidigte und übte psychisch Gewalt gegen Fatimata aus. Es war für sie wie eine anhaltende Folter.
Sie zeigte während dieser schrecklichen Zeit eine enorme Stärke und brachte neun Monate später ihr zweites Kind zur Welt. Doch nur wenige Tage später starb Fatimata.

So kam Ibrahim, nun Witwer mit zwei kleinen Kindern, verzweifelt zu AMPO und bat um Hilfe. Ganz nach dem AMPO Leitmotiv "Managré Nooma - Das Gute geht nie verloren" wurde alles für Ibrahim und seine Kinder getan. Tief gerührt bedankte er sich bei AMPO und den Gebern für die unschätzbare Hilfe, trotz seiner schrecklichen Taten.

Kinderbetreuung bei MIA/ALMA

Im Haus MIA/ALMA leben etwa fünfzig junge Frauen und Mädchen - teilweise mit ihren Kindern und Neugeborenen. Während ihres Aufenthaltes nehmen die Bewohnerinnen an einer Ausbildung beispielsweise zur Näherin, Friseurin, Gärtnerin oder Köchin teil. So sollen sie nach dem Verlassen des Frauenhauses eine eigene einkommensschaffende Tätigkeit finden, um so ihr eigenes Leben aufbauen zu können. Aufgrund der Kleinkinder ist es jedoch kaum möglich, sich voll und ganz auf die Ausbildung zu konzentrieren. Aus diesem Grund gibt es einen Kindergarten: Abwechselnd beaufsichtigt und betreut eine junge Mutter mit einer erfahrenen Betreuerin die Kinder. So wird sichergestellt, dass es den Kindern nie an Aufmerksamkeit und Liebe mangelt und die jungen Frauen und Mädchen sich voll und ganz auf die Ausbildung einlassen können.

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